DIE KERNFORSCHER

Praxis 5: Was statt dessen? 11. Februar 2014

Denken Sie nicht darüber nach, was Sie nicht wollen. Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie wollen.

 

ZEIT 5-10 Minuten    LEVEL einfach    ZIEL Sich am richtigen Ziel orientieren

 

Wer kennt das nicht: Da hat man eine gute Idee – doch egal, wie sehr man sich ins Zeug legt, die Kollegen verstehen einfach nicht. Nicht selten liegt das daran, dass wir nicht sagen, was wir wollen – nein, wir sagen, was wir nicht wollen… Wann haben Sie sich das letzte Mal sagen hören „Ich möchte nicht, dass das wieder ewig dauert!“ Oder: „Ich will nicht, dass da wieder ein dutzend Tippfehler drin sind“.

Und was passiert? Meist gar nichts. Oder genau das, was Sie um jeden Preis vermeiden wollen. Kein Wunder: Unser Unterbewusstes kennt nämlich keine Negation. Wenn Sie gebeten werden, sich jetzt bitte auf keinen Fall einen froschgrünen Gummihandschuh vorzustellen, dann  taucht genau das als erstes vor Ihrem geistigen Auge auf. Denn um uns den Handschuh nicht vorzustellen,  müssen wir uns zunächst erst einmal ein Bild von ihm machen.

Ein ziemlicher Umweg, sagen Sie? Das stimmt. Wir beschäftigen uns viel zu lange mit unnützen Dingen: Damit, was wir nicht wollen, was der Kollege nicht tun sollte, was keine Lösung ist. Schluss damit?! Wunderbar, dann legen Sie los mit der alles entscheidenden Frage: Was will ich stattdessen? Dieser einfache Trick sorgt dafür, dass Sie in Zukunft formulieren, was Sie erreichen wollen, was Ihr Ziel ist, wie das Ergebnis sein soll, was Ihr Kollege tun sollte.

 

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Katrin Klemm

Praxis 5: Was statt dessen? Februar 11, 2014

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