DIE KERNFORSCHER

Kapitel 7: Chaos im Kosmos 19. Juli 2016

Manfred stand mit Franka und James vor der großen Glasscheibe im ersten Stockwerk und schaute ins Studio hinein: “Na, sieht doch ganz ordentlich aus. Was meint Ihr?” “Wirklich? Ich hoffe, dass es bald besser wird…”, antwortete Franka mit einem besorgten Seitenblick zu James. “Mir geht´s gut”, krächzte dieser und lächelte ihr zu. “Dich meinte ich nicht, James. Ich meinte im Studio…”, Manfred musste schmunzeln, als er sah, dass Franka James einen roten Schal in die Hand drückte und ihrem Freund einen gespielt vorwurfsvollen Blick zuwarf, als er ihn zunächst ablehnte. “Du weißt schon, dass draußen bald 30 Grad sind?” “Man kann nie wissen…”, brummte Franka. Und James, dem ihre Fürsorge guttat, wickelte sich den Schal tatsächlich um den Hals.

15:50 Uhr

“Die Sendung läuft und Rudy macht sich, finde ich. Hätte schlimmer kommen können. Und die Sache mit dem – na ja – Ringkampf hat uns auch nicht geschadet”, bemerkte Manfred. “Ganz im Gegenteil. Die Zuschauerzahlen steigen immer noch und die Klicks bei YouTube auch. Anscheinend warten die Leute auf die nächste Action-Einlage”, erwiderte Franka schmunzelnd: “Mal sehen, was passiert, wenn die ausbleibt…”

“Man sollte nicht immer auf die Zahlen schauen und muss den Dingen auch mal ihren Lauf lassen, damit sie sich entfalten können”, kommentierte Florian, der gerade aus dem Technikraum kam. “Und? Wie ist die Lage?”, fragte Manfred. “Eigentlich ganz gut. Ich glaube, im Moment sind wir sicher. Aber das kann man nie mit Bestimmtheit sagen. Wenn hier talentierte Hacker am Werk sind, finden die immer einen Weg”, meinte Florian, gähnte und streckte sich. “Noch mal danke für die tolle Arbeit”, bedankte sich Manfred. “Und das mit der Bildregie hat ja auch so halbwegs geklappt…” Dann wandten sie sich wieder dem Geschehen hinter der Scheibe zu.

“Wo ist eigentlich Bella?” dachte Florian laut und James fuhr herum: “Stimmt. Wo ist Bella?”, sagte James heiser. “Oh, die war eben noch im Social-Media-Raum. Die Mädels haben sie gleich adoptiert. Ich frage mich eher, wo Mr. X steckt…”, sagte Franka. “Haben die sich noch immer nicht gesehen?”, Florian sah sich suchend im Gang um. “Hm, hoffentlich geht das gut. Bella ist die Ruhe in Person, aber der andere Hund hat ja vorhin ein ganz schönes Spektakel veranstaltet. Die Technik läuft rund, Curtis passt auf – ich glaub, ich mach mich mal auf die Suche und probiere, die beiden zusammenzubringen, was meint Ihr?” Alle nickten und Florian machte sich auf den Weg. “Toi toi toi!”, rief Manfred ihm nach. Da vibrierte sein Handy in der Jacketttasche.

16:04 Uhr

Manfred holte sein Smartphone hervor und sah auf das Display. Kommentarlos zeigte er es Franka und James. “Dr. Lars Janssen” stand dort. James schüttelte den Kopf, zeigte auf den dicken Schal. Also nahm Manfred das Gespräch selbst an und ging in den Technikraum hinein. Die anderen folgten ihm.
“Hallo Herr März, hier Janssen”
“Ich habe es schon auf dem Display gesehen. Hallo Herr Dr. Janssen”, begrüßte ihn Manfred. “Tja, die moderne Technik. Wir wissen schon vorher, wer was von uns will. Wissen Sie denn vielleicht auch schon, was ich möchte?” Dr. Janssen klang etwas belustigt, aber wie immer freundlich. Er wartete die Antwort nicht ab. “Ist denn Herr Bridge gerade zu sprechen?”, fragte er. “Der ist zwar da, aber heiser und bringt zurzeit kein Wort heraus, leider”, meinte Manfred. James ließ den Kopf sinken. “Ich kann Sie aber laut stellen, dann kann er zumindest mithören. Frau Kruse ist auch hier”. “Aber gern. Ach Frau Kruse, Herr Bridge, ich grüße Sie. Hallo miteinander. Und gute Besserung, Herr Bridge. Meine Frau hört übrigens auch mit”. “Hallo Frau Janssen!” rief Franka.

“Tja, vielleicht können Sie uns ein paar Dinge erklären”. “Gern, was gibt´s?” “Na, ich verstehe ja nicht ganz so viel wie Sie von diesen modernen Dingen, aber ich lerne immer gern dazu”, fing Lars Janssen an. Er atmete kurz durch, dann fuhr er fort: “Mit knapp 70 Jahren muss man ja auch nicht mehr alles verstehen, aber ich gebe mir zumindest Mühe… Wir sitzen hier bei einer heißen Tasse Tee und schauen gerade im Internet Ihre Sendung an. Und was sehen wir da? Ein kleines Tohuwabohu… Dieser Mann da mit dem Folienpapier und ihr Moderator. Haben die sich tatsächlich geprügelt?” “Äh, nein, ganz und gar nicht. Das war nur eine kleine Auseinandersetzung”, beeilte sich Manfred abzuschwächen. “Aber das sah schon recht heftig aus. Meinethalben ist das ja in Ordnung. Da habe ich schon Schlimmeres in Talkshows gesehen. Doch meine Frau hat einen ordentlichen Schrecken bekommen.” Eine Pause entstand, Lars Janssen schien in seiner behutsamen hanseatischen Art nach den richtigen Worten zu suchen.

“Auf uns beide hier wirkte es etwas, sagen wir mal … unübersichtlich, nicht wahr?” “Hm…”, jetzt war es Manfred, der nachdachte. Er schaute zu James, dem allerdings bis auf ein paar Grimassen nichts einfiel. Doch Franka reckte Manfred beide Fäuste entgegen und spreizte dann nach und nach die Finger. Als Manfred nicht gleich verstand, malte sie mit dem Zeigefinger Zeichen in der Luft. “Die Zahlen steigen”, flüsterte sie.

“Herr Dr. Janssen, Sie dürfen nicht vergessen, dass wir gerade erst beginnen. Da kann es am Anfang noch etwas unordentlich zugehen. Wichtig ist doch, dass die Zuschauerzahlen stimmen. Und Frau Kruse signalisiert mir gerade, dass die sogar steigen – und das gar nicht mal so schlecht“, wandte Manfred ein. “Ich verstehe. Na, Sie wissen sicher am besten, wie das geht. Und wir lassen uns gern mal überraschen. Vielleicht könnten Sie nur den Roboter darum bitten, dass er sich etwas zurückhält?” Manfred musste grinsen: “Schon geschehen”.
“Na dann. Wir haben uns jetzt den Tag freigenommen und werden ihn gemütlich vor dem Bildschirm verbringen und PocketStreamingTV gucken. Ein interessantes Konzept, Herr März. Das meine ich ganz ernst. Doch hören Sie auf einen, zugegeben schon etwas klapperigen, alten Hasen: Am Ende entscheidet immer die Qualität!” “Das sehen wir auch so. Danke Herr Dr. Janssen”. “Ach, lassen Sie mal den Doktor weg. Das ist Jahre her”, gab Lars Janssen zurück. “Meine Frau meinte übrigens gerade, dass wir vielleicht nachher noch mal spontan vorbeischauen. Für´s erste vielen Dank und viel Erfolg!”

“Puh, das ging ja gerade noch mal glatt”, seufzte Manfred, nachdem das Gespräch beendet war. “Komm Manfred, wir machen uns doch gut bisher. Niemand kann erwarten, dass wir…” “Mr. X”, hörten sie Florian noch rufen und schon schoss der Rüde im Gang an ihnen vorbei, Florian hinterher.

“Es ist jetzt gleich viertel nach Vier. Das Beste wird sein, wir machen uns wieder an die Arbeit. Ich bin unten in meinem Büro. James, kannst Du bitte das Studio im Auge behalten?”, fragte Manfred. “Alles klar”, krächzte James. “Ich werde mal schauen, was die Mädels machen. Wir können uns ja in einer Stunde wieder treffen”, schlug Franka vor. “Gute Idee. Kommt Ihr bei mir vorbei?” Die beiden nickten – gerade in dem Augenblick, als abermals Mr. X vorbeirannte. “Hab ich Dich!”, hörten sie Florian, der es wohl tatsächlich geschafft hatte, den Hund einzufangen. Von dem Hund kam ein unwilliges Grummeln, aber ansonsten blieb er still.

“Gut, also los”, Manfred ging als erster. “Flo, kannst Du Dich noch eine Stunde um den Hund kümmern und die Begegnung mit Bella noch einen Augenblick verzögern?” Einerseits hatte er das unbestimmte Gefühl, dass die Schwierigkeiten mit Míngrì noch nicht ausgestanden waren. Andererseits wollte er Franka und James ein paar Minuten zu zweit gönnen. Stressig würde es noch früh genug werden. “Gut, ich gehe mit ihm zu Curtis“, antwortete Florian.

Im Treppenhaus traf Manfred auf Jennifer, die zusammengesunken auf einer Stufe saß. Sie weinte. “Oh je. Bitte entschuldige die Störung“. “Ach, schon gut”, sie schnaubte in ihr Taschentuch. In der Hand hielt sie eine Zigarette. Manfred hätte auf das “Rauchen verboten”-Schild direkt über ihr zeigen und einen schlauen Satz über die Gesundheitsrisiken beim Rauchen verlieren können. Doch warum? An einem Tag wie diesem liefen die Dinge nun mal anders. Und er konnte sich, obwohl es eine lange Zeit her war, noch gut an seinen ersten Liebeskummer erinnern. Das war gar keine schöne Geschichte gewesen. Also ging er weiter und lächelte ihr dabei aufmunternd zu. Er dachte an seine Frau Ginger und nahm sich vor, sie am Abend mal anzurufen.

16:18 Uhr

Die nächste knappe Stunde brachte Manfred damit zu, auf seinen Bildschirm zu starren, hin und wieder mit Franka zu telefonieren und sogar selbst ein paar Tweets zu schreiben. Doch was ihn eigentlich bewegte war die Frage, ob das reichen würde… Er hatte seinen großen Kontrollmonitor an der Wand eingeschaltet und konnte so die Sendung oben verfolgen. Rudy, der sich noch ganz gut hielt, war mit Kesha W. McClelland zum Einzelinterview in die Blackbox gegangen. Dafür dass er nicht vorbereitet war, machte er das ausgezeichnet. Doch die Reaktionen auf den Social Media-Kanälen waren lediglich durchwachsen, dann ebbten sie fast ganz ab, um nach einer kurzen Weile abermals eine fast feindliche Note zu bekommen. Im Chat auf ihrer Seite ließ sich ein gewisser “Chessknee2” darüber aus, dass eine neue Suchmaschine überhaupt keine Chance hätte und ganz besonders Triggery nicht. Wer auch immer etwas Positives dazu schrieb, wurde von ihm angegangen wie von einem beißwütigen Kampfhund. Wurde er geblockt, kam er unter anderem Namen zurück: Chessknee3, Chessknee4 und so weiter. Zum Glück hatte sich Torril Laray, die Shitstorm-Expertin mit ihrem Smartphone ins Gespräch eingeschaltet und den streitlustigen Besucher auf den Pott gesetzt. Doch auch auf den anderen Kanälen ging es eher ruppig bis unfein zu.

Kurz nach Fünf erhielt Manfred einen Anruf aus der Technik. Es hatte eine zweite und dritte Welle von Attacken auf ihr Computernetzwerk gegeben. Fast wäre es zusammengebrochen. Florian und Curtis war es gelungen, den Angreifern Einhalt zu gebieten und so war zum Glück nichts Schlimmeres geschehen. Manfred wurde klar, dass sie auch in Zukunft auf Florian Goldzin angewiesen sein würden und er nahm sich vor, noch eine weitere Stelle bei Janssen Media zu beantragen.

Doch nur ein paar Sekunden nachdem Manfred aufgelegt hatte, rief Curtis ihn an: “Mr. X! Eben lag er noch neben der Konsole. Jetzt ist er weg! Wir können ihn nirgends finden…” “Vielleicht hat er es geschafft, wieder ins Studio zu gelangen?”, überlegte Manfred. “Ich glaube kaum, aber ich guck noch mal”, versicherte Curtis und Florian übernahm den Hörer: “Hallo, hier Flo. Wir suchen ihn beide noch mal, aber dann muss einer von uns wieder hierher kommen und auf das System aufpassen!”, warnte er. “Gut…”, erwiderte Manfred: “…ich werde mal hier unten nachsehen”.
“Das auch noch”, dachte er, als er das Gespräch abermals beendet hatte. Er wollte gerade nach unten gehen, als sein Smartphone signalisierte, dass eine SMS eingegangen war. Es war Ginger:
“Hallo mein Schatz. Ich sehe gerade Euer Programm. Alles OK? Ich dachte, ich komme mal vorbei? Kuss, Ginger”.
“Hallo Liebling. Chaos im Pocket-Kosmos. Ist bestimmt nichts für Dich. Küsse, Manfred”, schrieb er zurück.
Er wollte das Handy schon in die Tasche zurückstecken, als noch eine Antwort kam:
“Ich würde gern helfen. Dan und Jul sind auch schon da. Vielleicht kommen die mit…” Manfred war nicht sehr erfreut über diese Idee. Doch er und Ginger hatten lange Gespräche darüber geführt, dass sie beide mehr am Leben des anderen teilhaben wollten. Aber die Twins?

17:07 Uhr

Manfred ging hinüber zum Social Media-Raum. Dort saßen Franka, Wanda, Nia und die Neue an ihren Schreibtischen. Franka schaute kurz auf: “Ich glaube, es geht wieder. Bin mir nicht sicher, aber die Zahlen entwickeln sich. Besonders bei YouTube”.

“Was für ein Tag. Ich mache drei Kreuze, wenn der vorbei ist. Ach, habt Ihr einen der Hunde gesehen?”, fragte er in die Runde. “Nein”, antwortete Nia“. Bella war vorhin noch bei uns und Mr. X ist oben, bei dem Typen mit den langen Haaren” “Flo? Ich meine Florian? Nein, der rief eben an, dass der Mr. X stiften gegangen ist”, erklärte Manfred. Unvermittelt hörten sie ein fürchterliches Gebell vom Empfang her. “Ich glaube, sie haben sich gefunden…”, Manfred eilte nach draußen.

Im Empfang stand Lesli Mingfei Schneider und trat nervös von einem Bein auf das andere: “Mistel Mälz. Das ist Ml. X…”, sie zeigte auf einen der beiden Hunde, der wohl gerade vom Spaziergang im Hof zur Tür hereingekommen war. “Und das ist Bella. Glaube ich…”, sagte Mingfei mit einem fragenden Lächeln und versuchte ihre Ängstlichkeit durch ständiges Plappern zu überspielen: “Vielleicht ist es auch andelshelum? Die sehen beide gleich aus. Wil könnten ja mal…” “Moment bitte”, unterbrach sie Manfred und machte einen Schritt auf die Hunde zu. Der eine, der in der Tür stand, hatte seinen Kopf gesenkt und die Ohren angelegt. Er fletschte die Zähne und sah wirklich furchterregend aus. Der andere stand ihm vielleicht einen Meter gegenüber, hatte den kurzen Schwanz leicht eingeklemmt, und bewegte sich keinen Millimeter. Manfred zeigte auf ihn: “Das da, das ist Bella!”

In diesem Moment eilten gleichzeitig Florian Goldzin und Jennifer Reed aus dem Treppenhaus herein. Florian lief beherzt auf die Hunde zu, blieb dann aber stehen. Mit betont milder Stimme sagte er: “Ist ja alles in Ordnung. Kein Problem. Wir verstehen uns alle gut und mögen uns richtig gern”. Die Tiere blickten zu ihm hoch. Dann sah Mr. X wieder zu Bella, machte einen weiteren Schritt auf sie zu. Bella blieb weiterhin wie erstarrt stehen, wahrscheinlich in der Hoffnung, der Hund des Hauses würde Gnade vor Recht ergehen lassen. Doch dem war nicht so. Mit einem Satz sprang er auf sie zu und schnappte nach ihr. Bella schrie vor Schreck auf und winselte, ohne dass er sie wirklich erwischt hatte. “Halt!”, schrie nun Jennifer so laut sie konnte und tatsächlich zuckte Mr. X zusammen.

Bella winselte erneut und schaute sich hilfesuchend um. Lesli Mingfei Schneider wollte gerade zu ihr. Da öffnete sich die Treppenhaustür und James trat ein. Ein heiseres Ächzen entfuhr ihm und Manfred konnte sehen, dass er sichtlich geschockt war. Jetzt hatte Jennifer Mr. X am Halsband gepackt. Der schien wie verwandelt. Die Aggression von eben war mit einem Mal wie weggeblasen. Florian kniete sich neben Bella und legte seinen Arm um sie: “Ist ja wieder gut. Ich habe doch gesagt, dass wir uns alle gern haben.” Doch irgendwie wirkte Bella nervös und tat etwas, was keiner von ihnen erwartet hätte – nicht einmal Mr. X.

Bella ging auf ihn zu, ignorierte sein Zähnefletschen, jaulte leise, wedelte fast behutsam mit dem Schwanz und begann an ihm zu schnüffeln. “Achtung”, warnte Lesli. Doch es gab keine weitere Attacke von Mr. X. Geradezu gelassen ließ er die neugierige Bella gewähren, die ihm sogar, wie im ihre neue Freundschaft zu bekunden, einmal über seine Schnauze schleckte.
“Warum nicht gleich so?”, applaudierte Florian und lachte. Sichtlich erleichtert fielen die anderen ein.

Manfred war zufrieden, zum ersten Mal seit einigen Stunden. Hund müsste man sein, dann ginge alles etwas einfacher. Und noch etwas hellte seine Laune auf. Es sah doch tatsächlich so aus, als würde sich Jennifer gut mit ihrem Neuzugang verstehen, denn sie ließ mit ihren Blicken nicht von Florian ab.

“Florian?”, rief er ihn. “Ja, was gibt´s?”, gab dieser zurück. “Könntest Du Dir vorstellen, uns häufiger zu helfen? Ich glaube wir können jemanden wie Dich gut gebrauchen. Ich meine für die Technik und diese ganze Sicherheitsgeschichte”, sagte Manfred. Und dann kam ihm noch eine Idee: “Du spielst doch Gitarre?” “Ja.” “Hättest Du vielleicht Lust, oben ein paar Songs zu spielen?” “Echt jetzt?”, fragte Florian.” Echt”, antworte Manfred. “Wann?” “Auf der Stelle”. In dieser Sekunde klingelte das Telefon. Lesli lief zum Apparat und nahm ab: “PocketStreamingTV, hallo? Wer? Wieso? Wo? Wann? Abel ich weiß nicht…”. Sie legte den Hörer hin.

“Aufgelegt… Das wal ein Felnsehsendel. Del kommt gleich volbei. Die haben zugeguckt und finden unsele Sendung ganz kulios!”, rief sie aufgeregt. “Oha. Das wird ja immer besser”, lachte Manfred. Und alle lachten mit.

 

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Katrin Klemm

Kapitel 7: Chaos im Kosmos Juli 19, 2016

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