DIE KERNFORSCHER

Portrait: James Bridge Kapitel 10: Du bist Programm! 25. Oktober 2016

James stand am großen Glasfenster und schnaufte. Eben war er noch den gesamten Gang des ersten Stockwerks entlanggelaufen, hatte in alle Räume hineingesehen, sämtliche Schränke geöffnet, unter Tischen gestöbert, Requisiten beiseitegeschoben und gehofft, Anabel zu entdecken. Franka und Manfred waren unten und suchten dort. Doch bisher gab es noch keine Spur.

Jetzt starrte er ins Studio und versuchte sie dort aufzuspüren. Das war nicht einfach. Einerseits war das Glas leicht getönt und das Licht im Studio gedimmt. Andererseits gab es genügend tote Winkel, unergründliche Ecken und Nischen und mindestens hundert Möglichkeiten, sich zu verstecken. Außerdem herrschte in dem Raum gerade ein außerordentliches Durcheinander. Menschen kamen und gingen, liefen umher und nahmen ihm die Sicht. Zwei davon waren Rudy und Lesli Mingfei Schneider, ins Gespräch vertieft. Rudy sah erschöpft, aber glücklich aus. Mingfei wippte permanent auf den Zehenspitzen und schnatterte unentwegt auf ihn ein.

Am Schreibtisch saß noch immer Ginger März und war damit beschäftigt, die Social-Media-Kommentare von den Monitoren vorzulesen und zu kommentieren. Sie machte einen erstaunlich frischen Eindruck und man konnte sehen, dass es ihr großen Spaß brachte. Ihre Wangen waren gerötet und sie strahlte über’s ganze Gesicht in die Kamera von Gaetana Esposito – die allerdings weniger glücklich aussah. James realisierte, dass die Italienerin schon seit Stunden im Studio stand und noch nicht eine Pause eingelegt hatte. Mads hätte jederzeit übernehmen können, doch sie nahm ihren Job sehr ernst. Wenn das so weiter ging, würde James ihr eine kleine Zwangspause verordnen, nahm er sich vor.

In der Couchkuhle saßen noch immer die Gäste, angeregt ins Gespräch vertieft, von Mads Kristensen mit seiner Handkamera verfolgt. Sein Mikro war zugeschaltet und so konnte James hören, dass es um das Thema Jobs im Digitalen Zeitalter ging. Doch er hatte keine Zeit, sich darauf zu konzentrieren. Vielleicht würde sich später eine Chance ergeben. Jetzt ging es erst mal darum, Anabel zu finden. James räusperte sich. Zum Glück war seine Stimme fast wieder da. Dann schaute er auf die Uhr:

21:14 Uhr

Er wandte sich um und fragte räuspernd in die Dunkelheit des Technikraums hinein: “Alles in Ordnung, Flo? Curtis?” “Na ja, was man so darunter versteht…”, gab Florian trocken zurück und Curtis kicherte. “Gut, wenn was ist, wir anderen sind unten”. “Yep!”, antwortete Curtis knapp und das reichte James fürs erste.

Nur wenige Minuten später stand er im Social-Media-Raum. Eigentlich wollte er nur nachfragen, ob Franka und Manfred bei ihrer Suche erfolgreich gewesen waren. Aber im Moment war Franka vom TV-Team umringt. Von Manfred war nichts zu sehen.

“Ja, und sind Sie mit den ersten Stunden Ihres Programms zufrieden? Wir haben gehört, dass es bereits einige Turbulenzen gab…”, fragte gerade ein blonder Mann, wobei er das “S” besonders spitz aussprach, was dem Gesagten eine unfreiwillig humoristische Note gab. Er trat ein paar Schritte näher, bis er vor den breiten Schultern des Tontechnikers zum Stehen kam. Dieser hielt seinen langen Galgen mit dem Mikro über Frankas Kopf. James spürte, wie sie fieberhaft nachdachte. Und er sah auch, dass sie im Moment überhaupt keine Zeit hatte für so etwas: “Ich kann Ihnen gleich alles erklären…”, wich sie der Frage aus. “Doch jetzt muss ich erst mal meine Tochter suchen. Geben Sie mir einen Augenblick”. Sie wollte schon gehen, da entdeckte sie James. “Sicher kann Ihnen Herr Bridge, unser Produktionsleiter, ein bisschen was erzählen”. Kamera und Licht fuhren herum und schon kam der TV-Mann auf James zugerannt.

“Wunderbar. Endlich hat mal jemand Zeit für uns. Ole, sind wir soweit?”, fragte er den Kameramann. “Klar”, kam es zurück. James schaute auf das Logo an der Kamera: “NDB”? In der Aufregung wusste er damit nichts anzufangen. “Von welchem Sender sind Sie denn?”, wollte er vom Interviewer wissen. “Norddeutscher Buntfunk” “Ach?” “Ja!” “Dass Sie sich für uns interessieren…”, wunderte sich James.

“Gut, dann wollen wir mal. Also…”, Tim Briese wiederholte seine Frage und sah ihn erwartungsvoll an. “Tja, die Tatsache, dass wir gleich am ersten Tag Besuch vom NDB bekommen, spricht doch für sich, oder?” “Nun,…” “Ich finde schon. Wie Sie vielleicht wissen, ist das nicht unser erster Anlauf mit einem eigenen Internet-Sender: Anfang diesen Jahres haben wir fürchterlich Schiffbruch erlitten”, erinnerte James. “Aber…”, wollte sich der Fernsehmann einschalten. “Ja, ganz richtig. Aber wir haben nicht klein beigegeben”, James ließ sich nicht unterbrechen. “Unser Traum ist ein interaktives Fernsehen, das sich mit Themen beschäftigt wie Medien, Wirtschaft, Trends, neuen Ideen… Und die Menschen können gleich von Anfang an dabei sein und deswegen…”.

“Wie jetzt, Zuschauer machen Programm?” fasste Tim Briese nach und hielt ihm das Mikro noch etwas dichter unter die Nase. James fragte sich, ob das eine Attrappe war. Laut sagte er: “Ja, auch”. Er überlegte kurz, dann wandte er sich direkt an die Kamera: “Wir machen hier eine Dauersendung. 24 Stunden täglich, sieben Tage die Woche. Sportlich, oder? Und ihr könnt uns auf unserer Website, bei YouTube, bei Facebook und allen Partnerkanälen sehen. Doch das ist natürlich noch nichts Besonderes”, spannte James den Bogen weiter und war allmählich selbst überrascht von seiner Kühnheit. “Äh, nein, das ist es nicht, denn…”, wollte sich Tim Briese wieder einklinken, doch abermals übernahm James. “Denn wir gehen weiter. Unser Motto lautet: ‚Du bist Programm‘ – und das meinen wir ernst. Jeder, ich betone, wirklich jeder, der etwas beitragen möchte – auch wenn er meint, wir sind noch nicht dicht genug am Thema – kann sich jederzeit einschalten. Und das nicht nur über die Social-Media-Kanäle”. “Nein?” “Nein! Wer was zu sagen hat, der soll gefälligst herkommen. Oder anrufen. Dann kommt er auf Sendung und kann das Programm verändern, neue Impulse geben. In Echtzeit sozusagen”. James besann sich: “Das dazu, aber sprechen Sie ruhig mal mit Herrn März, unserem Geschäftsführer. Ich muss los. Die Tochter meiner Kollegin ist stiften gegangen. Wenn Sie wollen, machen Sie die Geräte aus und suchen Sie mit”. James trat aus dem Bild und ließ einen recht irritierten Tim Briese zurück: “Sowas…”.

21:28 Uhr

Vom Empfang kamen Stimmen und James wollte sich gerade dorthin auf den Weg machen, als ihn jemand an der Schulter festhielt. Es war Wanda: “Kann Bella noch etwas bei uns bleiben?”, fragte sie und erst jetzt entdeckte James, dass die Mädchen der Hundedame ein kleines Lager zwischen ihren Schreibtischen errichtet hatten. Das schlechte Gewissen überfiel ihn. Nachher, wenn der Stress vorbei war, würde er sich um Bella kümmern, nahm er sich vor. “Aber ja, natürlich. Ich bin euch dankbar, dass sie hier bei euch ist. Danke”. Er wollte schon gehen, doch Wanda hielt ihn noch immer fest: “Da ist noch was, Herr Bridge. Im Moment sind alle so aufgeregt, wegen der Sendung und weil die Kleine von Franka weg ist, aber da läuft was auf einem anderen Channel, das sollten Sie sich kurz ansehen…”. “Was denn?” “Kommen Sie!”

Wanda führte ihn zum großen Monitor an der Wand, auf dem PocketStreamingTV lief. Sie schaltete kurz um und James sah eine junge Frau mit langen dunklen Haaren, die auf einen Sofa mit ganz vielen rosa Kissen saß. “Augenblick, ich schalte mal laut…” sagte Wanda. Ihre Schwester Nia trat hinzu.

James konnte oben rechts den bunten Schriftzug der Sendung sehen und erkannte ihn sofort: “Point and Click Tonight” stand dort. Keine Frage, es war die Nachtausgabe einer ziemlich angesagten Míngrì-Sendung. Der Sound wurde lauter und jetzt hörte man die Stimme der Langhaarigen: “… bin ich mir nicht sicher, was das soll… Eine 24-Stunden-Sendung für Erwachsene? Mit Business-Themen? Pocket? Voll schräg das Ganze. Ob das Erfolg hat…” Die junge Frau machte eine Pause und sah kurz in die Kamera. Sie schob ihre Unterlippe vor und es hatte den Anschein, als würden ihr jeden Moment die Tränen kommen. Dann platzte es aus ihr heraus: “Ich kann das nicht!” Ihre Stimme war leiser geworden. Unten wurde gerade ihr Name eingeblendet. Lea Marie.

“Und ich will das auch nicht. Selbst, wenn sie mich feuern!” “Was soll das sein?”, fragte James. “Die redet gerade über uns”, antwortete Nia. Und schon ging es weiter: “Ich bin heute von einem ziemlich miesen Typen angerufen worden. Und der wollte doch tatsächlich, dass ich Pocket schlecht mache; dass ich mich über die lustig mache und so. Aber das will ich nicht! Das ist nicht mein Style. Ich kenne die doch gar nicht…”, Lea Maries Unterlippe zitterte heftig.

“Nein. Ich mach das nicht. Und das ist doch auch nicht mein Thema heute. Sorry, Leute… Ich habe zwar vorhin nur mal kurz reingesehen, aber ich finde das toll was Ihr da macht… Und ich finde diesen Rudy voll süß”, mit einem Mal schien sie sich wieder gefasst zu haben. Sie richtete ihren Oberkörper auf und winkte ungestüm in die Kamera: “Ich wünsche Euch viel Erfolg nach Hamburg! Love! And Peace! Und alles… Ich hoffe, Ihr ladet mich auch mal ein”. Lea Marie grinste, Wanda grinste und Nia schluckte gerührt. James grinste nicht. Sein Gesicht war wie versteinert: “Kevin! Na warte Bürschchen. Du Mistkerl. Wir sprechen uns noch”. Dann schüttelte er die Anspannung ab und nickte den beiden Schwestern freundlich zu: “Seht ihr, das kommt dabei raus, wenn man andere reinlegen will. Früher oder später rächt sich das… So, und jetzt gehe ich wieder Anabel suchen. Danke Euch”. “Gern geschehen”, antwortete Nia.

21:37 Uhr

James eilte mit großen Schritten zum Empfang. Dort stand Jennifer mit einem Unbekannten. “Hallo, guten Abend”, begrüßte ihn James. “Wer sind Sie? Kann ich helfen?”, wollte er wissen. “Das ist Markus!” rief Jennifer: “Er will zu einem der Gäste: Tim Schuhmacher”, antwortete sie für ihn. “Ich denke, das geht in Ordnung”, kürzte James die Sache ab. “Ja, Herr Schuhmacher hat mich eingeladen – in die Sendung. Er sagt, er hat vielleicht einen Job für mich bei Triggery”, erklärte Markus. “Na, wenn das so ist, dann lassen Sie sich gleich mal das Studio zeigen. Jenny, könntest Du bitte…?” “Aber klar. Kommst Du”, und beide verschwanden im Treppenhaus.

Was nun? James hatte sich gerade entschlossen draußen weiterzusuchen, als Franka erschöpft aus dem Gang gelaufen kam. “Und?” “Noch nichts. Ich kann sie einfach nicht finden”, seufzte sie verzweifelt. “Das wird schon. Wir finden sie. Warst Du auch draußen?” “Ja, zweimal. Und es ist doch schon so dunkel. Irgendjemand hat die Tür offen gelassen. Ich hoffe, sie ist nicht einfach losgelaufen. Aber niemand hat sie gehen sehen. Und ich bin sogar schon einmal um den ganzen Block. Ach, James…”, sie lief auf ihn zu und er nahm sie kurz in den Arm. “Gut, wir gehen jetzt nochmal gemeinsam los. Sie ist bestimmt nicht weit weg. Du kennst sie doch. Sie wird…”, in dieser Sekunde kam von draußen ein Hund schwanzwedelnd auf ihn zugelaufen. “Mr. X! Was machst du denn hier? Warst du etwa draußen? Du kannst doch nicht einfach…”. “Mami”, kam es in diesem Augenblick aus der Dunkelheit und noch im selben Moment stürmte Franka los. “Anabel! Mein Schatz”.
Einen Augenblick später war sie zurück, ihre Tochter an der Hand, deren gelbes Kleid über und über mit Schlamm verschmiert war.

“Wir waren spazieren!” plapperte die Kleine aufgeregt. “Mr. X und ich. Und dann hat Mr. X sich losgemacht und wollte über die Straße. Aber zum Glück waren da die alte Frau und ihr Mann. Und dann haben wir ihn gerufen. Bis er gekommen ist. Und dann musste ich ihn doch sauber machen, weil er durch den Matsch gelaufen ist. Guck, Mami, er ist fast ganz sauber!” “Oh mein Schatz und ich dachte schon, Du wärst weggelaufen!”, Franka schluckte und drückte sie fest an sich. Anabel strampelte sich los. “Aber es war so langweilig beim Malen. Und Mr. X wollte auch raus. Wir haben die Tür offen gelassen, damit wir wieder reinkommen. Das war doch schlau, oder?” Sie schaute ihrer Mutter erwartungsvoll ins Gesicht “Ja, mein Liebling, das war sehr schlau und ich…”. “Guten Abend allerseits”. James, der gerade Mr. X kraulte, und Franka, die versuchte Anabels Kleid von Blättern und Schlammklümpchen zu reinigen, fuhren herum. In der Tür standen die Janssens…

“Frau Janssen, Herr Dr. Janssen: Sie sind gekommen”, stieß James mehr überrascht als erfreut hervor, um sein bestes britisches Lächeln bemüht. “Ja, Herr Bridge. Wir haben es einfach zuhause nicht mehr ausgehalten. Man erlebt ja nicht jeden Tag die Premiere eines TV-Senders. Noch dazu eine, die so – sagen wir mal – außergewöhnlich ist, wie Ihre. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen”. Lars Janssen schüttelte James Hand.

“Ja, außerdem wollten wir an diesem herrlich milden Abend noch etwas spazieren gehen. Na, und da trafen wir Ihren süßen Spatz mit dem Hund und die beiden schienen in Schwierigkeiten. Aber, wie ich sehe, sind jetzt alle wohlbehalten wieder vereint”, stellte Mareike Janssen fest und drückte Franka an sich. “Meine Liebe, es gibt kaum etwas, das man nicht mit einem Taschentuch und etwas warmen Wasser wieder hinbekommen könnte, oder?”, wandte sie sich jetzt an Anabel. “Ja”, antwortete das Mädchen. Sie hatte sich mittlerweile mit der älteren Dame angefreundet und Frau Janssen hatte ganz offenbar einen Narren an ihr gefressen. “Soll ich sie kurz mitnehmen und wir schauen mal an, was wir aus dem Malheur machen können?” “Würden Sie das?”, fragte Franka zaghaft. “Aber sicher. Sie haben gewiss anderes zu tun. Und ich habe Zeit”, sagte sie und nahm Anabel bei der Hand. “Vielen Dank. Und nicht nur dafür”.

“So und wir Drei gehen jetzt mal nach oben und schauen uns an, was die holde Kunst so macht”, verfügte Dr. Janssen. “Was meinen Sie?”, fragte Franka, noch immer etwas abwesend. “Na, Sie könnten mir doch ein bisschen was zeigen, wenn ich schon mal da bin. Zum Beispiel, was Sie da gerade machen, in Ihrem Studio”. James atmete tief, aber lautlos, durch. Dann öffnete er die Treppenhaustür: “Ja gern, folgen Sie mir bitte”. Sie gingen nach oben. “Ich muss noch kurz zu den Mädels und mir die neuesten Reaktionen der Zuschauer angucken. Ich komme gleich nach”, meinte Franka und verschwand im großen Raum.

21:59 Uhr

Lars Janssen stand nun schon eine ganze Weile am großen Fenster und schaute ins Studio. Er sagte kein Wort. James stand daneben und schwieg. Er konnte spüren, dass Dr. Janssen etwas überfordert war von dem Geschehen da drinnen. Und er konnte es verstehen, denn von einem geregelten Ablauf konnte keine Rede sein. Sie verfolgten, wie sich Kesha W. McClelland ein Mikrophon griff und mit Mads eine Art Führung durch den Studioraum machte. Offensichtlich hatte sie mit einer eigenen Moderation begonnen. Gleichzeitig sahen sie, wie Tim Schumacher und der Bewerber Markus nun auf der Couch saßen und sich unterhielten. Tim hielt ein Handy in die Höhe, das sie offensichtlich filmte. Im schwarzen Talk-Room saßen zwei der Männer von NDB und tranken Club Mate. Der Interviewer stand mit Torril Laray auf der Bühne und tippte irgendetwas in sein Smartphone. Etwas weiter hinten, von einem roten Bühnenvorhang fast verdeckt, hielten sich Rudy und Lesli auf – eng umschlungen.

“Mr. Bridge, was soll das alles?”, wollte Mareike Janssen wissen. Sie bog gerade mit Anabel, deren Kleid voller Wasserflecken war, um die Ecke des Ganges. “Ja, was soll das?“, echote Lars Janssen. „Ich verstehe das Konzept noch nicht…”. Beide sahen gebannt nach drinnen, wo sich nun die beiden NDB-Mitarbeiter daran machten, mit den Filmarbeiten im Studio zu beginnen. “Ich, äh, ich denke ich kann Ihnen das sehr einfach erklären… das ist unser neues Konzept”, hob James an. Doch da kam Franka angelaufen: “James, wir müssen kurz reden”, raunte sie ihm zu. Als sie bei ihm war, ergänzte sie mit Flüsterstimme: “Jennifer hat mich gerade gebeten, Dir was auszurichten: Da ist jemand für Dich am Telefon. Sie hat das Gespräch auf die Technikleitung gelegt”. “Wer denn?” James vergaß zu flüstern. Offenbar hatte er seine Stimme noch nicht so ganz wieder unter Kontrolle. Franka druckste herum.
“Ey James. Da ist so ein Schmidt für Dich. Kevin Schmidt!” Curtis Kopf schaute kurz zur Tür heraus.

“Shi… Herr Dr. Janssen, Frau Janssen – ich bin sofort wieder bei Ihnen”.

 

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